
„Es ist für uns eine Zeit angekommen …“ – Weihnachtslied
Folget uns auf eine spannende, besinnliche Reise in die längste Nacht des Jahres. Machet Euch mit uns auf den Weg, die besonderen Sphären dieser zauberhaften Nacht wiederzuentdecken. Verlasset den Trubel der Stadt mit ihren Lichtern und lasset das Dunkel der Nacht an Euch heran. Tauchet dabei tief in die märchenhafte Traumwelt des Winters ein und kommet unter den Wipfeln der Bäume zur Ruhe, die in einen tiefen Schlaf gefallen sind …
Das Brauchtum zu Mittwinter
Im Brauchtum wird Mittwinter am 24. Julmond an Heiligabend gefeiert. In dieser heiligen Nacht können Tiere sprechen. Das alte Jahr ist mit Sonnenuntergang zu Ende, ohne daß das Neue Jahr begonnen hat. Wir befinden uns in der Zeit zwischen den Jahren. Diese Zeit der geweihten Nächte nennen wir Weihnachten. In diesen 13 Nächten steht die Zeit still. Keine Räder dürfen sich drehen, keine Uhren gehen. Tanne schützt. Lichter erleuchten den Saal.
Die Mythologie zu Mittwinter
Mittwinter ist das höchste Fest in unserer Mythologie im Jahresrad. Es ist die Geburt des Lichtes, des Tages und des Lebens unsichtbar im Innern der Erde, bevor es im Frühjahr auf der Oberwelt sichtbar wird. Das neue Licht wird in Mutter Erde geboren, weshalb Mittwinter auch Mütternacht genannt wird. In der Mythologie wird in dieser Nacht der Sonnengott geboren, den die Alten in dem Sonnengott Ingwifrey, (das bedeutet, “dem Sohne des Herren”) sahen, den wir im Mittelalter und heute in Christus erkennen.
Wir freuen uns, mit Euch diese heilige Nacht, die erste Rauhnacht gemeinsam zu begehen. Wir wünschen Euch allen, frohe Weihnachten, eine besinnliche Zeit zwischen den Jahren und ein gesegnetes Neues Jahr 2022.